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Luftdicht/Luftwechselrate


Eine Luftdichte Bauweise ist mittlerweile Stand der Technik und wird von der EnEv 2009 gefordert. Das gesamte Gebäude wird mit luftdichten Hülle versehen, um die Schwachstellen, an denen die Wärme austreten kann zu minimeren. Durch undichte Bauteile und Anschlussfugen werden erhebliche Wärmemengen transportiert (können bis zu 50 % des Heizenergiebedarfs ausmachen). Je besser ein Haus gedämmt ist, desto mehr fallen diese Lüftungswärmeverluste ins Gewicht. Aber nicht nur Heizenergie geht verloren, sondern auch Bauschäden durch Kondensation des Wasserdampfes in den Schwachstellen sind häufig. Schimmel, Wasseransammlungen und Zuglufterscheinungen sind die Folge. Diese Undichtigkeiten im Baugefüge werden durch die Luftwechselrate angegeben. Je höher die Zahl, desto mehr Luft tauscht sich unkontrolliert aus und desto höher sind die Lüftungswärmeverluste. Um trotz luftdichter Bauweise einen ausreichenden Luftaustausch im Gebäude sicherzustellen muss ein Lüftungskonzept vom Fachmann erstellt werden. Denn Wände atmen nicht! Nachgewiesen wird die Luftdichtheit über die Luftwechselrate, die durch den Blower- door Test ermittelt wird. Nicht zu verwechseln mit der hygienische Mindestluftwechsel, der ist ein Maß für die Frischluftzufuhr in einen Raum und sollte bei 0,3 liegen.

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