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Wärmespeicherung - aber wie?


Wärmespeicherung ist von zentraler Bedeutung

Photovoltaik 2 Wärmespeicherung ist von zentraler Bedeutung Doch die Vielfalt der Heizungsanlagen macht es nicht leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Der ideale Speicher gibt 100% seiner zugeführten Wärme wieder an das Trink- oder Heizungswasser ab – und zwar so, dass möglichst lange keine Wärme mehr zugeführt werden muss. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Speicher möglichst weit abkühlen und die hohen Temperaturen im oberen Speicherbereich möglichst lange erhalten. Verschiedene Techniken verhindern eine Durchmischung des Speichers und damit zu frühes Nachheizen. Darüber hinaus sind schnelle Reaktionszeiten bei Solarladung, geringe Wärmeverluste im Betrieb und die hygienische Warmwasserbereitung von großer Bedeutung.

Puffer-/Solarpufferspeicher

Puffer-/Solarpufferspeicher

Heizungspufferspeicher kommen überall da zum Einsatz, wo die zur Verfügung stehende Wärme nur zeitverzögert verbraucht werden kann, wie z. B. bei Holzkesseln, Wärmepumpen und Solaranlagen. Die Speichergröße beträgt in der Regel über 500l, so dass für optimale Speicherwirkungsgrade ein optimale Wärmedämmung, eine abgestimmte Anlagenhydraulik und möglichst niedrige Rücklauftemperaturen zu beachten sind. Puffer- oder Heizwasserspeicher können, ebenso wie Trinkwasserspeicher, mit Glattrohr-Wärmetauschern zur Einspeicherung von Solarenergie gebaut werden. Abhängig von der Solaranlagengröße ist das System eher träge und stellt nutzbare Heizenergie weniger schnell zur Verfügung als z. B. externe, den Speicher von oben beladene Wärmetauscherstationen.

Trinkwasserspeicher

Trinkwasserspeicher

Trinkwasserspeicher bevorraten erwärmtes Trinkwasser und werden entweder nur durch den Heizkessel oder auch solargestützt beheizt. Zur Vermeidung von Korrosion, sind sie entweder emailliert oder komplett aus Edelstahl hergestellt. Solar-Trinkwasserspeicher haben für die Wärmeeinspeicherung in der oberen Hälfte eine Rohrschlange für den Heizkessel und unten im Speicher eine weitere für den Solarkreis. So ist gewährleistet, dass die von der Solaranlage geerntete Energie auch so weit wie möglich genutzt wird. Allerdings ist bei dieser Speicherform zu beachten, dass im unteren Bereich über mehrere Tage hinweg Temperaturen unter 55°C vorzufinden sind und bei ungenügendem Wasserverbrauch eine Verkeimung stattfinden kann. Die gespeicherte Energiemenge ist vergleichsweise gering, da die Temperatur zur Kalkvermeidung und Verbrühungsprophylaxe auf 60°C begrenzt ist und die aus hygienischen Gründen gewählte Speichergröße den Zweitagesbedarf an Warmwasser nicht überschreitet.

Vorteile

Vorteile

- Die Energie ist verfügbar, wenn sie gebraucht wird. - Auch bei niedrigen Puffertemperaturen kann der Pufferspeicher den kalten Heizungsrücklauf vorwärmen und so Energie einsparen. - Pufferspeicher ermöglichen eine hygienische Warmwasserbereitung nach dem Durchflussprinzip. - Wärme kann dann gespeichert werden, wenn sie anfällt. - Pufferspeicher können bis auf Temperaturen von 90°C aufgeheizt werden und so eine relativ große Energiemenge speichern. - Durch längere Brennerlaufzeiten bei konventionellen Kesselanlagen wird Energie gespart, denn durch weniger häufige Starts werden die Abgasverluste reduziert und die Stillstandszeiten verlängert (weniger Stillstandsverluste des Kessels) - Der Wärmespeicher ist das Herz bzw. die Schaltzentrale der Anlage, an der alle Wärmeverbraucher und alle Wärmeerzeuger angeschlossen werden können. - In allen Größen lieferbar, bis hin zu unterirdischen Puffern mit bis zu 100.000l.

Eignung

Eignung

- Pufferspeicher kommen überall dort zum Einsatz, wo Wärme zwischengespeichert werden muss, um eine optimale Anlagenfunktion zu erzielen.

Bauliche Voraussetzungen

Bauliche Voraussetzungen

- Für die Aufstellung und den Anschluss des Speichers muss genügend Platz vorhanden sein. - Der Untergrund muss ausreichend tragfähig sein - Ein hydraulischer Abgleich der Anlage ist erforderlich. - Der Aufstellraum sollte möglichst innerhalb der gedämmten Hülle liegen. - Der Pufferspeicher muss nicht zwingend im Heizraum aufgestellt werden - Eine Brauchwasserzirkulation wirkt sich auf alle Speicherarten negativ aus. Hier haben sich Steuerungen etabliert, die Warmwasser nur Zirkulieren lassen, wenn es benötigt wird.

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