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Wege durch den Förderdschungel


Wenn Sie ein neues energieeffizientes Haus bauen oder ihr altes energetisch sanieren möchten, sind die Chancen auf eine finanzielle Förderung im Allgemeinen gut. Passende Förderprogramme existieren sowohl auf Bundes- wie auch auf Länderebene. Auf Bundesebene sind die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wichtige Akteure. So vergab die KfW beispielsweise alleine im ersten Halbjahr 2010 insgesamt 5,3 Milliarden Euro Kredite für energetische Sanierungen. Als potenzieller Antragssteller für eine finanzielle Förderung müssen Sie sich allerdings ein bisschen einlesen in die Arten der Förderung, die Förderbedingungen und die maximalen Förderhöhen. Nicht umsonst spricht man bisweilen vom "Förderdschungel". Wir wollen Sie hier dabei unterstützen, sich einen Weg durch den Dschungel zu bahnen, um genau das richtige Förderprogramm für Sie zu finden.

Zuschuss oder zinsgünstiger Kredit?

Bei einigen Baumaßnahmen haben Sie die Auswahl, wie Sie sich fördern lassen möchten: mit einem Zuschuss oder mit einem zinsgünstigen Kredit. Während Sie den Zuschuss nicht zurückzahlen müssen, wird beim zinsgünstigen Kredit eine Rückzahlung zumindest eines Teilbetrags verlangt. Kombinieren lässt sich beides oftmals nicht. Das bedeutet: Wenn Sie sich etwa für einen zinsgünstigen Kredit der KfW entscheiden, können Sie in der Regel nicht zugleich einen Zuschuss in Anspruch nehmen. Stellen Sie sich bei der Suche nach passenden Förderprogrammen unter anderem die folgenden Fragen:

  • Was genau haben Sie vor?
  • Was genau wird durch das jeweilige Förderprogramm gefördert und was nicht? Wie sehen die zu erfüllenden Bedingungen aus?
  • Lässt sich die Förderung eventuell mit anderen Förderprogrammen kombinieren?
  • Wie wird gefördert und bis zu welcher Höhe?
  • Was muss eventuell zurückgezahlt werden?

Durch Antworten auf derartige Fragen können Sie beurteilen, wie gut ein Förderprogramm zu Ihrem Projekt passt.

KfW und Bafa-Förderung

Vom Bafa erhalten Sie in der Regel eine Förderung, wenn Sie sich für die Nutzung regenerativer Energien entscheiden. Das Bafa unterstützt Sie also finanziell beispielsweise bei der Installation solarthermischer Anlagen, von Holzfeuerungsanlagen, effizienten Wärmepumpen und Kleinwasserkraftanlagen. Die KfW fördert beispielsweise den Neubau energieeffizienter Häuser ebenso wie energetische Sanierungen und altengerechte Umbauten von Häusern. Sowohl Neubauten als auch sanierte Bauten müssen bestimmten KfW- Standards genügen, um gefördert zu werden:

  • Bei Neubauten sind das die KfW-Standards Energieeffizienzhaus 85/ 70/ Passivhaus.
  • Bei Sanierungen sind das die Standards KfW Effizienzhaus 130/ 115/ 100/ 85.

Die jeweilige Zahl bezieht sich auf ein Haus, das den in der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) festgeschriebenen Mindeststandards genügt und auf den Wert 100 gesetzt wird. Ein KfW Energieeffizienzhaus 85 unterschreitet die geforderten Energieeffizienzwerte daher um fünfzehn Prozentpunkte. Generell gilt: Je geringer die angegebene Zahl, desto höher die Anforderung an die Energieeffizienz. Je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Standard beträgt der Zuschuss der KfW beispielsweise beim KfW-Programm 430 „Energieeffizient Sanieren“ bis zu 13.125 Euro pro Wohneinheit.

 

Haushaltsstrom

Bei der Suche nach Ursachen für hohe Energiekosten stoßen Sie vielleicht als erstes auf Ihr altes und ungedämmtes Haus, das hohe Heizkosten verursacht.

Weitere Informationen

Fragen zu aktuellen Förderbedingungen und zu den notwendigen Anträgen beantwortet ihnen Ihr Energieberater vor Ort. In unserem Login-Teil erhalten Sie zudem ausführliche Informationen zu den wichtigsten KfW-Programmen.

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