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4. Änderung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG)


Bundesrat stimmt zu!

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 7. Juni 2013 der 4. Änderung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) zugestimmt. Mit der Zustimmung zum EnEG-Änderungsgesetz hat der Bundesrat den Weg freigemacht, die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) noch in der ausklingenden Legislaturperiode zu verabschieden. Die Bundesratsausschüsse erarbeiten nun Empfehlungen für die Bundesratssitzung am 5. Juli 2013. Stimmt die Bundesregierung danach eventuellen Änderungswünschen der Länderkammer zu, kann anschließend die  „Zweite Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung“ im Bundesgesetzblatt verkündet werden.

Stichpunkte

  • Die energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung für Neubauten werden dann voraussichtlich Anfang 2014 und 2016 in zwei Schritten angehoben
  • Die Primärenergiefaktoren für elektrische Energie werden gesenkt
  • Für bestehende Gebäude gibt es im EnEV-Entwurf keine neuen Regelungen


Bei gleichzeitiger Reduzierung des zulässigen Primärenergiebedarfs und Reduzierung des zulässigen mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten (Wärmedämmung) der Gebäudehülle bei Neubauten ändern sich die technischen Anforderungen für die KfW Effizienzhausklassen.

Dieser Effekt hat wesentliche Auswirkungen für die Auslegung  von Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen beim Einsatz in KfW Effizienzhäusern, die bei der Erstellung der neuen Produktprogramme 2014 beachtet werden sollten.