Inhalt
  • ---
  • effion Erste-Hilfe
  • Förderservice
  • ---

Baden-Württemberg erhöht regenerativen Pflichtanteil im EWärmeG


Eckpunkte für eine Novellierung des EWärmeG nach Kabinettbeschluss vom 11. Juni 2013

Baden-Württemberg hat am 12. Juni den Entwurf zur Neuregelung des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) beschlossen und das Gesetz verschärft. Nach einem Heizungsaustausch müssen künftig 15 % der Wärme aus regenerativen Energien gewonnen werden (bisheriger Pflichtanteil: 10 %). Der Anwendungsbereich wird auf Nichtwohngebäude, wie Krankenhäuser, Bürogebäude oder Hotels ausgedehnt.

Stichpunkte

  • Solarthermie EFH: Als pauschale Berechnungsgrundlage sieht das neue EWärmeG vor, dass anstatt 0,04 nun 0,07 m² Kollektorfläche je m² Wohnfläche zu installieren sind.
  • Solarthermie MFH: Kollektorfläche von 0,06 m² pro m² Wohnfläche

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat eine frühzeitige Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung zu den letzte Woche vom Kabinett verabschiedeten Eckpunkten für eine Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) gestartet. Die Teilnahme auf dem Beteiligungsportal Baden-Württemberg ist bis zum 15. Juli 2013 möglich

Die Verabschiedung des Gesetzes  ist nach dem vorliegenden Zeitplan nicht vor Mitte 2014 zu erwarten.